JK 12

Johanneskirchnerstrasse 12
81925 München-Bogenhausen

5 exklusive Reihenhäuser mit Tiefgarage – VERKAUFT

Bau- und Ausstattungsbeschreibung (Leistungsverzeichnis)

1.1 BETON- UND MAURERARBEITEN

Die Fundamentplatte wird nach statischen Erfordernissen in Sperrbeton C25/30 ausgeführt. In das Fundament wird umlaufend ein Fundamenterder nach VDE-Vorschrift eingelegt. Der horizontale Überstand der Bodenplatte, sowie die Stirnseiten und die Unterseite der Bodenplatte erhalten eine mind. 10cm starke Wärmedämmung aus druckfestem Extruderschaum (XPS). Die Kelleraußenwände werden in Sperrbeton als weiße Wanne (WU-Beton) mit Fugenband nach statischen Erfordernissen als Hohlwand- Betonfertigteilwände erstellt. Die Kelleraußenwände werden mit einer Wärmedämmung (mind. 100mm stark) aus druckfestem Extruderschaum (XPS) gedämmt. Die Kellerfenster werden aus weißen Mehrkammerkunststoffprofilen mit 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung und Drehkippbeschlag ausgeführt. Die Lichtschächte sind aus weißem PVC, großformatige Lichtschächte als Betonfertigteil, mit feuerverzinkten Metallgitterrosten und Diebstahlsicherung. Die Außenwände werden aus 36,5 cm starken Wärmedämmziegeln (z.B. Unipor W09 Wärmeleitzahl λR 0,09 o.ä.) erstellt. Statisch erforderliche Betonwände und Betonstützen werden gemäß Energiekonzept außen gedämmt. Die Kommunwände werden als Hohlwand- Betonfertigteilwände, als Verfüllziegel – oder als Kalksandstein-Wände ausgeführt. Die Innenwände der Gebäude werden nach statischen und Schallschutz Erfordernissen gemäß der Planung als Ziegelwände  (Stärke 11,5 cm; 17,5cm, 24,0 cm) gemauert bzw. aus Stahlbeton oder in Trockenbau erstellt. Die Geschossdecken werden als Stahlbetonfertigteildecken mit Aufbeton ausgeführt (Elementdecke), Deckenstärke nach Statik Angaben. Balkone/Loggien/Terrassen mit darunterliegenden beheizten Wohnräumen werden in Stahlbeton ausgeführt. Diese Flächen werden entsprechend der Dachdeckerrichtlinien mit Abdichtungen und Wärmedämmung gemäß der EnEV Anforderungen ausgeführt.

1.2 ZIMMERER- UND DACHDECKERARBEITEN

Das Dach wird als Pfettendach in zimmermannsmäßiger Ausführung aus kammergetrocknetem Nadelholz errichtet. Die Dämmung wird als Zwischensparrendämmung (WLG035) mit einer Dampfbremse ausgeführt. Die Längs- und Querstöße der Dampfbremsbahn werden mit Dichtbändern bzw. Dichtkleber nach DIN-Norm winddicht verklebt. Decken und Dachschrägen werden zweilagig mit Gipskartonplatten (jeweils 12,5 mm) verkleidet. Abseitenwände/Kniestock (soweit vorhanden) werden als Metallständerwände mit Gipskartonplatten zweilagig (jeweils 12,5 mm) und Wärmedämmung erstellt. Die Dacheindeckung erfolgt gemäß Ausführungsplanung in Aluminiumblech (Fabrikat PREFA oder vergleichbar) oder mit Betondachsteinen (z.B. Modell Tegalit, Fabrikat Braas o.ä.) entsprechend des Farbkonzeptes des Architekten.

1.3 SPENGLER- UND SCHLOSSERARBEITEN

Die Spenglerarbeiten werden je nach Dachdeckung in Aluminiumblech (Prefa) oder Titanzinkblech ausgeführt. Die Dachrinnen werden in den erforderlichen Größen mit Einlauftrichtern, Bögen und Fallrohren montiert. Der Schornstein (soweit vorhanden) wird mit einer Kamineinfassung, die fachgerecht an die Dacheindeckung anschließt, und einer Kaminkopfverkleidung mit Hinterlüftung hergestellt.  Die Absturzsicherungen der Balkone und Fenstertüren werden aus Flachstahl, mit senkrechten Füllstäben, ausgeführt. Alle Metallteile werden vor dem Einbau verzinkt und dadurch zuverlässig gegen Rost geschützt und ggf. nach Farbkonzept des Architekten lackiert.

1.4 FENSTER UND ROLLLÄDEN

Die Fenster, Terrassentüren und Hebeschiebeanlagen im EG bis DG werden als Holz-Aluminium-Fenster, innen weiß lasiert/ außen anthrazit (oder entsprechend dem Farbkonzept des Architekten) verbaut. Der Fensterhersteller ist die Firma IP-Company oder gleichwertig.

Die Fenster und Fenstertüren haben mindestens pro Zimmer einen Dreh-Kipp-Flügel mit Edelstahlbeschlägen, Einhandbedienung, verdeckt liegender Mechanik und Gummilippendichtung. Die RAL-Montage der Fenster bzw. der Anschluss der Fensterelemente zum Baukörper erfolgt nach den Anforderungen gemäß DIN 4108 EnEV und dem Leitfaden zur Fenstermontage der RAL-Gütegemeinschaft.

Die Fenster, Terrassentüren und Hebeschiebeanlagen EG bis DG erhalten elektrisch bedienbare Rollläden. Fabrikat Roma, Modell Alumino 52 oder Alumino 37, mit Einsteckmotor und Zentralsteuerung. Generell ausgenommen sind Vorratsraum, Speisekammer, Keller, WC, Treppenhaus, Gauben in Holzkonstruktion, Dachflächenfenster sowie Fenstersonderformen. Außenfensterbänke in Aluminium, Farbton in Fensterfarbe; im Bereich von Balkon- und Terrassentüren als trittsichere Spenglerkonstruktion erstellt. Im Kellergeschoß werden die Innen-Fensterbänke gespachtelt, in den Bädern gefliest und in den Wohnräumen in Holz oder als gespachtelte Variante erstellt. Im Dachbereich werden Dachflächenfenster der Firma Roto verbaut.

1.5 HAUSTÜREN

Die Hauseingangstüre, Fabrikat: Schmidt Visbeck oder vergleichbar, Ausführung Holz/Aluminium innen weiß/außen entsprechend dem Farbkonzept des Architekten erhält eine Gummilippendichtung sowie zusätzlich eine von innen verschraubbare, einbruchshemmende Edelstahl-Drückergarnitur und ein Zylinderschloss mit Mehrfachverriegelung, einschließlich 3 Schlüsseln mit Sicherungsschein.

1.6 PUTZARBEITEN

Der Außenputz der Gebäude wird mit folgendem Aufbau ausgeführt:

Unterputz mit einem Leichtputz Typ II (Faserleichtputz) z.B.  Knauf Super Lupp ca. 15 mm Dicke oder gleichwertig. Vollflächige Gewebe-armierung z.B.  Knauf SM 300, Gewebe 4×4 mm, ca. 4 mm
Dicke (bei feinen Oberputzen wird eine zweite Gewebelage im SM 300 eingebaut. Oberputz als mineralischer Feinputz z.B. Knauf Pico der Feine (Korngröße ca. 2-3mm) oder vergleichbar. Mauerkanten werden durch verzinkte Kantenprofilen gegen Stoßbeschädigungen geschützt. Die Betonflächen werden mit einem Putzhaftvermittler und einer Beton-Haftspachtelung grundiert An Beton- und Mauerwerkskanten werden Kantenprofilen montiert. Bei den Fenstern und Eingangstüren werden APU-Leisten montiert. Die Beton-und Ziegel – Innenwände werden mit einem Gipsputz (Q2 geglättet) nach DIN 18550 verputzt, Fabrikat z.B. Knauf MP75 L oder vergleichbar. In den Nassbereichen (Bädern) werden die Wände mit Kalk-Zement Putz mit EPS Zuschlag als Untergrund für die Fliesenbeläge verputzt, Fabrikat Knauf UP 210 oder vergleichbar.

1.7 ESTRICHARBEITEN

Im Kellergeschoss wird eine Folie oder Kaltklebebahn eingebaut. Im KG bis DG wird eine Ausgleichsdämmung EPS 040 DEO (Dicke je nach Bodenaufbau) und eine Trittschalldämmung, Dicke 30-3 EPS 045 DES oder gleichwertig eingebaut. An den aufgehenden Wänden wird umlaufend ein Randstreifen zur Schallentkopplung angebracht. Auf die Trittschalldämmung wird eine PE-Folie 0,2mm als Trennlage aufgelegt. Auf die Folie werden die Fußbodenheizungsrohre über ein Klicksystem verlegt. Der Zementestrich wird mit einer Mindeststärke von 65mm eingebaut. Der schwimmend verlegte Estrich entspricht DIN 4108 „Wärmeschutz im Hochbau“ und der DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“.

1.8 WÄRMEGWINNUNG UND HEIZUNG

Die Heizungsleitungen werden aus C-Stahlrohr verlegt, nach DIN 4108 wärmegedämmt, schallisoliert und entsprechen der Heizungsanlagenverordnung. Ein effizientes Gas-Brennwertsystem (Fabrikat Vaillant o.ä.) stellt die Wärme zum Heizen und der Warmwassergewinnung bereit. Die Regelung der Heizungsanlage erfolgt temperaturabhängig per Außenthermostat. Mit programmierbaren Heizkurven und Nachtabsenkung. Die erzeugte Wärme wird in den Wohnräumen und im Kellervorraum gleichmäßig mit einer energiesparenden Umwälzpumpe in die Fußbodenheizung verteilt. Zur individuellen Regelung der Raumtemperatur erhält jeder Wohnraum zusätzlich ein Raumthermostat als Aufputz-Installation (Fabrikat z.B. Gira reinweiß oder vergleichbar).

1.9 SANITÄRE INSTALLATION UND AUSSTATTUNG

Die Installationsarbeiten beginnen ab dem Wasserzähler und werden nach DIN 1988 sowie den geltenden Wärme- und Schallschutzvorschriften ausgeführt.

Die Steigleitungen und Verteilleitungen werden als Edelstahlrohre ausgeführt. Diese werden nach der finalen Montage durch eine Dichtheitsprüfung mit 12 bar nach DIN 1988 überprüft.  Die Entwässerungsrohre werden als Schallschutzablauf mit Isolierung ausgeführt. Diese Entwässerungsrohre werden mit dem Entwässerungsrohr des Kontrollschacht verbunden.  Die genauen Positionen für Sanitäre Einrichtungen sind in den Grundrissplänen festgelegt.

Ausstattungsangaben für die Bäder und Gäste-WCs:

Keramik Einbauten Fabrikat: Duravit, Modell: Vero, Armaturen für Waschbecken und Duschen Fabrikat:  Keuco, Modell IXMO-Solo, Ausführung in chrom-optik, WC – Spülkästen und WC-Drückerplatten (Optik weiß) Fabrikat: Geberit. In den Duschen wird eine Rinnenentwässerung verbaut. Fabrikat: Dallmer, Modell: DallFlex (DIN 18534 konform).

Die Waschküche im Kellergeschoss erhält einen Wasseranschluss mit Kalt- und Warmwasser für ein Metallhandwaschbecken und einen Kaltwasser-anschluss für die Waschmaschine, sowie eine Hebeanlage (soweit laut Grundrissplanung vorgesehen).

1.10 ELEKTROINSTALLATION UND AUSSTATTUNG

Die gesamte Elektroinstallation wird gemäß den Vorschriften des örtlichen Versorgungsunternehmens ausgeführt. Die Elektroinstallation in den Wohngeschossen erfolgt unter Putz.  Es wird ein Zählerkasten in erforderlicher Größe, mit notwendiger Verteilergröße und zwei Fi-Schutzschaltern eingebaut. Die Installation umfasst Zählerschrank mit Automatenflachformsicherungen.

Ausführung: Steckdosen und Schalter in reinweiß GIRA E2/E55 oder vergleichbar.

1.11 MALERARBEITEN

Der Oberputz der Außenfassade wird grundiert und zweimalig mit Fassadenfarbe gestrichen, Fabrikat: Knauf Autosol oder vergleichbar. Farbton der Außenfassade nach Farbkonzept des Architekten. Sichtbare Betonteile im Außenbereich bleiben unbehandelt. Sämtliche Wände und Decken in den Wohngeschossen erhalten eine Grundierung und einen zweifachen Anstrich mit Dispersionsfarbe im Farbton weiß. Wände und Decken im Kellergeschoss werden deckend weiß gestrichen.

1.12 INNENTREPPEN

Die Geschosstreppen im Innenraum der Gebäude werden als Stahltreppe mit Eichenholz Tritt und Setzstufen erstellt. Die Untersicht der Treppen werden mit GK-Platten geschlossen, in einer Q2 Oberfläche gespachtelt und weiß gestrichen. An den kurzen Trennwänden und an der Kommunwand wird ein Handlauf als Steighilfe montiert. Das Treppenauge zum Küchenraum wird als geschlossene Gipskarton Ständerwand erstellt.

1.13 KERAMISCHE BODEN und WANDBELÄGE

Folgende Räumen werden mit hochwertigem Feinsteinzeug gefliest.

KG: Hobbyraum, Technikraum, Abstellraum, Dielen-Bereiche (Fitnessraum, Bad, falls vorhanden), EG: Gäste WC, Abstellraum, Diele, Garderobe, 1.OG: Kinderbad, DG: Elternbad; Fabrikat: Mosa oder gleichwertig, Farbton: Zement grau o.ä., Format: 60x60cm.

Die Bäder erhalten einen Wandbelag aus Feinsteinzeug bis zu einer Höhe von 1,20m, in den Duschen raumhoch. Fabrikat: Mosa oder gleichwertig, Farbton: Zement grau o.ä., Format: 30x60cm.

In den Bädern wird eine Verbundabdichtung am Boden und im Wandbereich der Nasszellen inkl. Sicherheitsdichtband eingebaut. Fliesenbeläge werden fachgerecht verlegt und gemäß Farbkonzepts verfugt. Die Fensterbänke in den Bädern und WCs erhalten einen Fliesenbelag. Die Außenkanten der Fliesenwände werden mit PCI-Anschlussschienen ausgebildet.

1.14 PARKETT BODENBELÄGE

In folgenden Räumen wird als Bodenbelag hochwertiges Mehrschicht-Echtholz-Dielenparkett vollflächig verklebt.

KG: ohne Parkett Belag EG: Flurbereiche, Wohnzimmer, Küche. 1.OG: Kinderzimmer, Abstellraum. DG: Elternschlafzimmer, Ankleide, Lesen.

Fabrikat: Admonter, Modell: Eiche basic geölt, 3 Schicht, Klick. Format: Format 2000x190mm.

1.15 INNENTÜREN

Die Innentüren werden als Holztüren mit weißen Türblättern ausgeführt. Fabrikat: JELD WEN Modell: Optima 30, stumpf einschlagend mit verdeckt liegenden Tectus Bändern und Edelstahl Drückergarnitur. Lichte Durchgangshöhe ca. 2,10m.

2.1 AUSSENANLAGEN

Die Garten-Terrassen im EG werden mit Betonplatten nach Planvorlage in einem Splittbett verlegt. Der Eingang und die Wege werden mit Betonplatten gepflastert. Der Garten wird eingeebnet, mit ca. 20cm Humus aufgefüllt und die Rasenflächen mit Rollrasen belegt. Die Grundstücke werden mit einem Maschendrahtzaun eingefriedet.

2.2 TIEFGARAGE

Der direkte Zugang zur Tiefgarage ist jeweils über eine Schleuse im Kellergeschoss der Gebäude möglich. Das Ein- und Ausfahrtstor wird als Rolltor erstellt. Fabrikat: Hörmann, Modell: Rollgitter TGT mit Nebentür und Marderschutz, Zubehör: Schlüsselschalter außen und Zugseil innen, zusätzlich je Stellplatz ein Funkbedienung Hörmann BiSecur (BS). Markierungen, Gebots- und Hinweisschilder, Be- und Entlüftung, sowie Notausgang entsprechend den behördlichen Auflagen. Verdunstungsrinnen und Schöpfgruben im Boden der Tiefgarage. Brandschutztüren (T30RS) nach Brandschutzkonzept als Stahltüren nach behördlicher Auflage weiß lackiert.

  1. ALLGEMEINES

In den Plänen evtl. dargestellte Einrichtungsgegenstände, Markisen oder Blumenkästen sind nicht enthalten. Sämtliche Kellerräume sind als Abstell- und Stauräume vorgesehen und nicht für Wohnzwecke geeignet. Elastische Fugen, sowie Anstriche, insbesondere für solche Bauteile, die der Witterung ausgesetzt sind (z. B. Holzteile, Sichtbetonteile sowie Außenputz), sind in angemessenen Zeitabständen nach Vorgaben der Hersteller bzw. im Rahmen des Bauunterhaltes, auch innerhalb der Gewährleistungsfrist, durch den Hauseigentümer zu warten.

3.1  SCHALLSCHUTZ

Innerhalb einer Wohneinheit (Einfamilienhaus, Reihenhaus oder Doppelhaushälfte) bestehen im Normalfall keine Anforderungen an den Schallschutz.

3.2  ENERGIEAUSWEIS

Jedes Haus erhält einen Energieausweis, der die energetischen Werte des Gebäudes übersichtlich darstellt. Aus den Aussagen des Energieausweises ist jedoch kein Rückschluss auf die tatsächlich auftretenden Energiekosten möglich, da die Berechnung auf einem Normklima und einer Normnutzung des Gebäudes basiert. Der Standort und das Nutzerverhalten beeinflussen somit das tatsächliche Ergebnis.

3.3  BAULEISTUNGSVERSICHERUNG

Die Bauleistungsversicherung, schützt vor Schäden, die unvorhersehbar sind und während der Bauzeit auftreten. Dazu zählen insbesondere Schäden verursacht durch höhere Gewalt, wie zum Beispiel Hochwasser oder Sturm. Es sind im Allgemeinen aber auch Schäden durch Vandalismus, unbekannte Eigenschaften des Baugrundes, Konstruktions- und Materialfehler, Fahrlässigkeit und Ähnliches versichert. Auch das Feuerrisiko ist über die Feuerrohbauversicherung als Bestandteil unserer Bauleistungsversicherung abgedeckt.

3.4  MÄNGELHAFTUNG

Die Mängelhaftung beträgt für Mängel am Bauwerk fünf Jahre ab Abnahme. Für Arbeiten am Grundstück (Terrassen-, Wege-und Platzbefestigungen mit Belägen usw.) sowie vom Feuer berührte Teile an Feuerungsanlagen beträgt die Gewährleistungsfrist ein Jahr. Für Anstricharbeiten und Holzerkrankungen beträgt die Gewährleistungsfrist 2 Jahre. Wartungsfugen und elastische Fugen sowie Anstriche, insbesondere für solche Bauteile, die der Witterung ausgesetzt sind (z. B. Holzteile, Sichtbetonteile sowie Außenputz), Beschläge, technische Anlagen und Einrichtungen, sind in angemessenen Zeitabständen im Rahmen des Bauunterhaltes, auch innerhalb der Gewährleistungsfrist, durch den Hauseigentümer zu warten.

Haarrisse, soweit innerhalb der zulässigen Toleranzen, die in Bauteilen, Putzen oder Belägen aufgrund unterschiedlicher bauphysikalischer Eigenschaften der verwendeten Baustoffe entstehen, stellen keinen Mangel dar. Mängelhaftungsansprüche erlöschen, wenn die regelmäßigen Wartungsarbeiten nicht durchgeführt werden. Die Durchführung der Wartungsarbeiten ist ggf. durch entsprechende Belege (Rechnungen) nachzuweisen. Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass alle Dehn- und Wartungsfugen, die mit elastischen Dichtstoffen geschlossen werden, nicht wasserundurchlässig sind. Mit elastischen Füllstoffen geschlossene Fugen, nach DIN 52460, Abschnitt 2, unterliegen chemischen und physikalischen Einflüssen und können somit reißen. Typische Wartungsfugen sind Dehn- und Bewegungsfugen, also Anschlussfugen Boden-Wand, Fugen zwischen verschiedenen Materialien (zum Beispiel Fliese-Duschtasse, Fliese- Badewanne, elastische Fugen im Trockenbau). Diese Fugen sind periodisch zu prüfen und gegebenenfalls zu erneuern. Die Mängelhaftung sowie Haftung für Schäden und Folgeschäden für Fugen mit elastischen Dichtstoffen ist begrenzt auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

3.5  ÄNDERUNGEN

Änderungen, die sich im Verlauf der Bearbeitung in technischer, konstruktiver und statischer Hinsicht ergeben, bleiben vorbehalten. Abweichungen, bedingt durch behördliche Auflagen oder neue gesetzliche Bestimmungen, müssen vom Käufer akzeptiert werden. Im Vertragsumfang enthaltene Materialien, die nicht mehr oder nur noch in unzumutbar langen Lieferzeiten beschaffen werden können, berechtigen den Verkäufer, diese Materialien durch solche zu ersetzen, die dem Vertragserfüllungszweck am nächsten kommen und mindestens gleichwertig sind. Dies erfolgt selbstverständlich in Abstimmung mit dem Käufer.

Irrtum und Änderungen vorbehalten

Early Rabbit Projekt GmbH, Wolfratshauser Strasse 53, 82049 Pullach